Folgende
Spezialpreise wurden an die Finalisten vergeben:
Den Preis eines Debüt-Konzertes am Lucerne Festival vergab die Jury an den 30-jährigen Südafrikaner William Berger (Bariton).
WILLIAM BERGER
(*1979), Bariton, Südafrika. William Berger ist Absolvent und Mitglied der Royal Academy of Music und war Mitglied des ENO’s Young Singers Program. Als Opernsänger stand er u.a. auf den Bühnen des Festival Lyrique d’Aix –en Provence, der Handel & Haydn Society Boston, der Disney Concert Hall L.A., des Edinburgh Internatinoal Festival, des London Händel Festival und des Luzerner Theaters. Dabei war er u.a. als Aeneas in Purcells «Dido and Aeneas», als Conte in Mozarts «Le nozze di Figaro» und als Alazim in Mozarts «Zaide» zu sehen.
William Berger ist Preisträger des Kathleen Ferrier Society Bursary for Young Singers und Stipendiat des Countess of Muster Trust und des Ernest Oppenheimer Memorial Trusts.
Den Preis für ein Konzert am Menuhin-Festival in Gstaad erhielt der Bariton ThomasTatzl aus Österreich.
THOMAS TATZEL
(*1979), Bariton Der Bariton studierte an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Karlheinz Hanser und Robert Holl und schloss das Studium 2009 mit Auszeichnung ab. Er ist Finalist und Preisträger u.a. des Richard Tauber-Wettbewerbs in London, des Concorso di cantanti lirici in Spoleto/Italien und des Hilde Zadek-Gesangwettbewerbs in Wien, wo er auch Stipendiat war.
Thomas Tatzls Konzertrepertoire umfasst neben zahlreichen Oratorien ein grosses Liedrepertoire, sowie diverse Werke von Mozart, Haydn, Schubert, Bach und Händel.
Seit der Spielzeit 2009/10 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Zürich, wo er als Papageno in Mozarts «Die Zauberflöte», als Alter Diener in Strauss’ «Elektra», und als Polizist in Schrekers «Der ferne Klang» zu sehen war.
Mit einer Rolle am Stadttheater Bern wurde schliesslich wiederum die junge Genfer Mezzosopranistin Eve-Maud Hubeaux ausgezeichnet.
EVE-MAUD HUBEAUX
(*1988), Mezzosopran Die Mezzosopranistin startete ihre musikalische Ausbildung mit einem Konzertdiplom als Pianistin. Parallel begann sie 2001 mit ihrer Gesangsausbildung bei Hiroko Kawamichi am Conservatoire de Lausanne, welches sie 2007 mit Auszeichnung abschloss. Sie ist Preisträgerin des «Prix Jacquart» und des «Prix De Crouzaz» und des SMJW. Es folgten Meisterkurse bei Peter Galliard, Julian Gavin und Laura Sarti. Zu ihrem Konzertrepertoire gehören Werke von Mendelssohn, Mozart, Schubert und Vivaldi. Sie ist Preisträgerin des Schlossoper Haldenstein Vorsingwettbewerbs 2009. Bisher war sie u.a. in als Ines in Verdis «Il Trovatore», als Aladins Mutter in in Nino Rotas «Aladin et la lampe magique» oder als Driade in Strauss' «Ariadne auf Naxos» zu sehen. Seit Herbst 2009 ist sie Mitglied des Opera Studio der Opéra National du Rhin in Strasbourg. In näherer Zukunft sind folgende Rollen geplant: Fidelma in Cimarosas «Il Matrimonio Segreto», Marcellina in Mozarts «Le nozze di Figaro».
Neben ihrer Gesangskarriere festigt Eve-Maud Hubeaux ihr zweites Standbein als Juristin. 2009 machte sie ihren Master in Jurisprudenz an der Université de Savoie-Chambéry, nachdem sie bereits an der Université de Lausanne einen Bachelor in Schweizer Recht und einen Master in Französischem Privatrecht abgeschlossen hatte.
Informieren Sie sich bitte über die Gewinnerinnen und Gewinner der Spezialpreise 2008
Informieren Sie sich bitte über die Gewinnerinnen und Gewinner der Spezialpreise 2006
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