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Concours
Ernst Haefliger
Administration
c/o Stephanie Witschi
Theaterstrasse 2
CH-6003 Luzern
Schweiz


Fax +41 41 228 1440

 
mailto:info@concours-haefliger.com
 
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Edith Mathis, Jurypräsidentin

Textfeld:  Gemeinsam mit Lisa Della Casa und Ernst Haefliger gehört Edith Mathis zu den international bekanntesten und erfolgreichsten Opern- und Konzertsängerinnen der Schweiz.
Edith Mathis debütierte in ihrer Geburtstadt, im Stadttheater Luzern, als zweiter Knabe in Mozarts Zauberflöte. Ihre große Opernzeit bei den Salzburger Festspielen begann sie unter Karl Böhm mit "Le Nozze di Figaro" 1966, gefolgt von "Fidelio" 1968 und "Der Rosenkavalier" 1969.

Auch Herbert von Karajan schätzte die Musikalität und Ausdruckskraft von Edith Mathis sowohl in der Oper (u.a. "Die Zauberflöte") als auch im Konzertsaal. In den siebziger Jahren arbeitete die Sängerin eng mit Jean-Pierre Ponnelle zusammen, der ihr ermöglichte, den Interpretationen der Susanna und der Zerlina eine völlig neue Ausdrucksweise zu verleihen. 

Ab 1970 ist Edith Mathis als ständiger Gast der Bayerischen Staatsoper verbunden. München ist auch der Ort zahlreicher bedeutender Konzerte und Schallplattenaufnahmen, u.a. mit Rudolf Kempe, Rafael Kubelik, Wolfgang Sawallisch, Colin Davis und Karl Richter. So spielte sie neben unzähligen Aufnahmen von Messen, Oratorien und Liedern ihr gesamtes Mozartrepertoire ein, ebenso deutsche Opern und Spielopern des 19. und 20. Jahrhunderts. 

Zu ihrer Opernkarriere kamen weltweite Tourneen als Lieder- und Oratoriensängerin. Die Liebe zur Liedkunst vermittelt sie seit 1992 als Professorin an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, um den Liedgesang durch die junge Generation weiterleben zu lassen.  Mit einem Liederabend im April 2001 verabschiedete sich Kammersängerin Edith Mathis von ihrer aktiven Bühnenlaufbahn und lebt heute in der Schweiz.


Dominique Mentha

Textfeld:

Mentha, Dominique ist in Bern geboren und hat sich einen Namen als Sänger, Regisseur, Theaterleiter gemacht. Rege Sängertätigkeit im deutschsprachigen Raum und in Frankreich. Gründete 1982 die Berner Operntruppe, 1983-85 Spielleiter in Bremen, ab 1987 Oberspielleiter des Musiktheaters in Würzburg, 1989-91 in Münster, 1992-99 Intendant des Tiroler Landestheaters in Innsbruck; 1999-2003 Direktor der Wiener Volksoper. Ab der Spielzeit 2004/2005 übernahm Mentha die Intendanz des Luzerner Theaters, wo er viele Publikumserfolge feierte.

*1955 - Bern
Studium an der Hochschule für Musik in München (Gesang: Ernst Haefliger, Regie: August Everding), privater Schauspielunterricht
Tätigkeit als Konzert- und Opernsänger in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz
1983/84 Regieassistent und Abendspielleiter am Bremer Theater
1985 Szenischer Studienleiter und Spielleiter am Bremer Theater
1987 Oberspielleiter des Musiktheaters am Stadttheater in Würzburg
1989 Oberspielleiter des Musiktheaters am Stadttheater in Münster
1992-99 Intendant am Tiroler Landestheater/Innsbruck
1999-2003 Direktor der Volksoper Wien
seit 2004 Direktor des Luzerner Theaters
ca. 80 Inszenierungen in der Schweiz, Deutschland, Österreich, den USA
Unterrichtstätigkeit am Internationalen Kulturinstitut für Management (IKM) und am Konservatorium der Stadt Wien


Toni Gradsack, Opernhaus Zürich


Toni Gradsack ist derzeit künstlerischer Administrator und Verantwortlicher für das Casting am Opernhaus Zurich, dem grössten Opernhaus der Schweiz. Davor wirkte er an den Bregenzer Festspielen.


Aviel Cahn, Intendant Flämische Oper Antwerpen/Gent, Belgien

Dr. Aviel Kahn Aviel Cahn, geboren 1974 in Zürich. Von 2001 bis 2004 war er Artistic Planning & Casting Direktor an der Finnischen Nationaloper in Helsinki. Davor arbeitete er mit dem China National Symphony Orchestra in Peking und mit dem Zürcher Kammerorchester in Zürich als künstlerischer Administrator.

Von 2004-2007 war er Operndirektor des Stadttheaters Bern. Danach amtete er als Geschäftsführer des Zürcher Kammerorchesters ZkO, bis er als Intendant an die Flämische Oper Antwerpen/Gent in Belgien berufen wurde.


Marc Adam, Intendant Stadttheater Bern


Geboren in Strassburg. Studium am Institut National Supérieur des Arts du Spectacle. Als Regisseur Arbeiten in Frankreich, Deutschland, England, Italien, Australien und in der Schweiz. Wichtige Inszenierungen sind u. a. „Le Nozze di Figaro“, „Der Freischütz“, „Pelléas et Mélisande“, „Don Carlo“, „Ariadne auf Naxos“ „Cendrillon“ in London, „La Sonnambula“ an der Opéra Comique Paris und Manfred Gurlitts „Wozzeck“ am Théâtre des Arts de Rouen und am Teatro Regio Turin, dafür 1997 Grand Prix de la Critique.1986 - 1990 künstlerischer Leiter des Festivals des Französischen Theaters „Perspectives“ in Saarbrücken. 1990 - 1998 Generalintendant am Théâtre des Arts Rouen/ Opéra de Normandie. 2000-2007 Generalintendant des Theater Lübecks, seit der Spielzeit 2007/08 Intendant des Stadttheaters Bern.


Hedwig Fassbender, Musikhochschule Frankfurt

Dr. Aviel Kahn Die ausgebildete Pianistin studierte Gesang bei Ernst Haefliger in München. Ihre Laufbahn begann in Freiburg und Basel, wo sie sich die wichtigsten Partien des lyrischen Mezzo-Sopran-Fachs erarbeitete. Ab 1994 wechselte sie allmählich über das dramatische Mezzo-Repertoire bis ins dramatische Sopranfach. Für ihre Interpretation der Sieglinde im neuen Ring des Nibelungen in Liège (2003 und 2005) wurde sie zur „Sängerin des Jahres“ nominiert. Sie ist die Isolde der Gesamtaufnahme von Tristan und Isolde unter Leif Segerstam bei Naxos (2005) und erhielt auch für ihre CD Songs of love and death mit Liedern von Richard Strauss überschwängliche Kritiken. Nach ihrer Küsterin in Monte Carlo 2008, der Herodias am Grand Théâtre de Genève und der Gräfin Geschwitz in Lyon 2009 sind u.a. Auftritte als Küsterin (Jenufa) in Bordeaux (2010) und Herodias (Salome) in Monte Carlo (2011) geplant.
Hedwig Fassbender leitet als Gesangsprofessorin den Ausbildungsbereich Musiktheater an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt und gibt regelmäßig Kurse an der Internationalen Bach-Akademie in Stuttgart.


Dr. Birgit Meyer

Dr. Aviel Kahn Geboren und aufgewachsen in Köln, begann Meyer 1979 mit dem Studium der Medizin an der Universität Regensburg, das sie nach dem Physikum in München fortsetzte. Abschluss des Medizinstudiums 1986. Danach Beginn eines Theaterwissenschaftsstudiums, ebenfalls in München. Es folgten verschiedene Tätigkeiten im Theater bis sie Anfang 1988 eine feste Anstellung am Klinikum rechts der Isar in München antrat. Anfang 1990 Promotion zum Doktor der Medizin. Parallel setze sie das Theaterwissenschaftsstudium mit Schwerpunkt Musiktheater kontinuierlich fort, bis sie 1992 von Intendant Dominique Mentha als Dramaturgin ans Tiroler Landestheater Innsbruck engagiert wurde. Dort wirkte sie bis 1999, zuletzt als Leitende Musikdramaturgin. Während der Sommer 1997 bis 2001 Tätigkeit für die für die Salzburger Festspiele, wo sie u.a. mit  Sir Roger Norrington, Silvain Cambreling, Sir Simon Rattle, Michael Giehlen, Sir Charles Mackerras, Kent Nagano, Karl-Ernst und Ursel Herrmann, Christoph Marthaler und Peter Sellars zusammen arbeitete. Von September 1999 bis August 2009 war Birgit Meyer Chefdramaturgin und Mitglied der Direktion an der Volksoper Wien, von 1999 - 2003 unter Direktor Dominique Mentha. In Wien konzipierte und leitete sie zwischen 1999 und 2004 diverse produktionsbezogene Ausstellungen und Veranstaltungen im Österreichischen Theatermuseum, im RadioKulturhaus Wien, im Italienischen Kulturinstitut und in der Gesellschaft der Freunde für Musiktheater. Von 2004 bis 2008 Lehrauftrag an der Bayerischen Theaterakademie München im Studiengang Dramaturgie. Im Wintersemester 2008 / 09 Seminar an der Universität Wien, Institut für Musikwissenschaft, zum Thema: „Kehraus um St. Stephan“ von Ernst Krenek. Seit Herbst 2009 Lehrauftrag an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien im Fach Dramaturgie für die Studenten des Studiengangs Regie. Seit September 2009 ist Meyer Operndirektorin und Chefdramaturgin an der Oper Köln.
   


Stephan Mösch, Chefredaktor Opernwelt

Dr. Aviel Kahn PD Dr. Stephan Mösch studierte Musik-, Theater- und Literaturwissenschaft in Berlin sowie Gesang an der dortigen Universität der Künste und in Stuttgart. Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Richard-Wagner-Stipendienstiftung. Promotion mit einer Studie zu Boris Blacher (Der gebrauchte Text, Stuttgart 2002). Habilitation 2008 (Weihe, Werkstatt, Wirklichkeit. &bdquoParsifal“ in Bayreuth 1882-1933, Kassel et al. 2009). Beide Monografien wurden mit Preisen ausgezeichnet. Lehraufträge an den Universitäten Bayreuth, Marburg, Wien und Zürich. Verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift Opernwelt. Mitherausgeber des Jahrbuchs OPER und einer CD-Reihe. Radiosendungen für zahlreiche ARD-Anstalten; Fernsehmoderation für ARTE. Veröffentlichungen zur Musikgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts, zu Theorie und Praxis des Gesanges, zur Librettogeschichte, zur Musikvermittlung und zum Thema Musik und Medien. Jurymitglied u.a.: Preis der Deutschen Schallplattenkritik (Berlin), Bundeswettbewerb Gesang (Berlin), Competizione dell'Opera (Dresden), Internationaler Wettbewerb für Liedkunst (Stuttgart), Concours Ernst Haefliger (Bern), Belvedere-Wettbewerb (Wien), Internatonaler Wettbewerb für Regie und Bühnenbild (Graz).
   

 

Informieren Sie sich zu der Jury im Jahre 2008

 

 
Ernst Häfliger
Ernst Häfliger

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