Edith
Mathis, Jurypräsidentin
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Gemeinsam mit Lisa Della Casa und Ernst Haefliger gehört Edith Mathis zu den international bekanntesten und erfolgreichsten Opern- und Konzertsängerinnen der Schweiz.
Edith Mathis debütierte in ihrer Geburtstadt, im Stadttheater Luzern, als zweiter Knabe in Mozarts Zauberflöte. Ihre große Opernzeit bei den Salzburger Festspielen begann sie unter Karl Böhm mit "Le Nozze di Figaro" 1966, gefolgt von "Fidelio" 1968 und "Der Rosenkavalier" 1969. |
Auch Herbert von Karajan schätzte die Musikalität und Ausdruckskraft von Edith Mathis sowohl in der Oper (u.a. "Die Zauberflöte") als auch im Konzertsaal. In den siebziger Jahren arbeitete die Sängerin eng mit Jean-Pierre Ponnelle zusammen, der ihr ermöglichte, den Interpretationen der Susanna und der Zerlina eine völlig
neue Ausdrucksweise zu verleihen.
Ab 1970 ist Edith Mathis als
ständiger Gast der Bayerischen Staatsoper verbunden. München ist auch der Ort zahlreicher bedeutender Konzerte und Schallplattenaufnahmen, u.a. mit Rudolf Kempe, Rafael Kubelik, Wolfgang Sawallisch, Colin Davis und Karl Richter. So spielte sie neben unzähligen
Aufnahmen von Messen, Oratorien und Liedern ihr gesamtes
Mozartrepertoire ein, ebenso deutsche Opern und Spielopern
des 19. und 20. Jahrhunderts.
Zu ihrer Opernkarriere kamen
weltweite Tourneen als Lieder- und Oratoriensängerin. Die Liebe zur Liedkunst vermittelt sie seit 1992 als Professorin an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, um den Liedgesang durch die junge Generation weiterleben zu lassen. Mit einem Liederabend im April 2001 verabschiedete sich Kammersängerin Edith Mathis von ihrer aktiven Bühnenlaufbahn
und lebt heute in der Schweiz.
Toni Gradsack, Opernhaus
Zürich
Toni Gradsack ist derzeit künstlerischer Administrator
und Verantwortlicher für das Casting am Opernhaus
Zurich, dem grössten Opernhaus der Schweiz. Davor
wirkte er an den Bregenzer Festspielen.
Aviel Cahn, Intendant Flämische
Oper Antwerpen/Gent, Belgien
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Aviel Cahn, geboren 1974 in Zürich. Von 2001 bis 2004 war er Artistic Planning & Casting
Direktor an der Finnischen Nationaloper in Helsinki. Davor arbeitete er mit dem
China National Symphony Orchestra in Peking und mit dem Zürcher Kammerorchester
in Zürich als künstlerischer Administrator.
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Von 2004-2007 war er Operndirektor des Stadttheaters Bern.
Danach amtete er als Geschäftsführer des Zürcher
Kammerorchesters ZkO, bis er als Intendant an die Flämische
Oper Antwerpen/Gent in Belgien berufen wurde.
Marc Adam, Intendant Stadttheater Bern
Geboren in Strassburg. Studium
am Institut National Supérieur
des Arts du Spectacle. Als Regisseur Arbeiten in Frankreich,
Deutschland, England, Italien, Australien und in der Schweiz.
Wichtige Inszenierungen sind u. a. „Le Nozze di Figaro“, „Der
Freischütz“, „Pelléas et Mélisande“, „Don
Carlo“, „Ariadne auf Naxos“ „Cendrillon“ in
London, „La Sonnambula“ an der Opéra
Comique Paris und Manfred Gurlitts „Wozzeck“ am
Théâtre des Arts de Rouen und am Teatro Regio
Turin, dafür 1997 Grand Prix de la Critique.1986 -
1990 künstlerischer Leiter des Festivals des Französischen
Theaters „Perspectives“ in Saarbrücken.
1990 - 1998 Generalintendant am Théâtre des
Arts Rouen/ Opéra de Normandie. 2000-2007 Generalintendant
des Theater Lübecks, seit der Spielzeit 2007/08 Intendant
des Stadttheaters Bern.
Hans Peter Blochwitz, Sänger
und Dozent
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Hans Peter Blochwitz gilt als einer
der herausragenden deutschen Tenöre.
Seine Opern- und Konzertauftritte u.a. in Wien, London, New York, Mailand, Salzburg
oder Paris mit Dirigenten wie Abbado, Gardiner, Harnoncourt, Levine, Masur und
Solti zeugen von seiner künstlerischen Besonderheit. Seine umfangreiche
Diskografie umfasst zahlreiche, auch international ausgezeichnete Opern- , Konzert-
und Lied-Aufnahmen. |
Seit vielen Jahren gibt er Meisterkurse und ist seit 2000
Professor an der Hochschule der Künste in Bern.
Roman Brogli-Sacher, Dirigent
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Der Dirigent
Roman Brogli-Sacher ist in der Schweiz geboren. Seit
1996 ist er ständiger Gastdirigent für
Oper und Konzert am Teatro Massimo in Palermo. Er
dirigierte dort u.a. die 2. Sinfonie von Gustav Mahler,
den Rosenkavalier in der Regie von Pierluigi Pizzi
und den Tannhäuser in der Regie von Werner Herzog.
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Von 1997 bis 2001 war Roman Brogli-Sacher
1. Kapellmeister und Stellvertreter des GMD am Opernhaus
Halle. Seit der Spielzeit 2001/02 ist Roman Brogli-Sacher
als Generalmusikdirektor am Theater Lübeck tätig.
Dominique Mentha, Intendant Luzerner Theater
Mentha, Dominique ist in Bern
geboren und hat sich einen Namen als Sänger, Regisseur, Theaterleiter gemacht.
Rege Sängertätigkeit im deutschsprachigen Raum
und in Frankreich. Gründete 1982 die Berner Operntruppe,
1983-85 Spielleiter in Bremen, ab 1987 Oberspielleiter
des Musiktheaters in Würzburg, 1989-91 in Münster,
1992-99 Intendant des Tiroler Landestheaters in Innsbruck;
1999-2003 Direktor der Wiener Volksoper. Ab der Spielzeit
2004/2005 übernahm Mentha die Intendanz des Luzerner
Theaters, wo er viele Publikumserfolge feierte.
Kasper Bech
Holten, Intendant Königliche Dänische
Oper Kopenhagen
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Kasper Holten
ist in Kopenhagen geboren und studierte in seiner
Heimatstadt Literatur- und Theaterwissenschaft. |
Von
1996-1999 war er künstlerischer Leiter des „Aarhus
Sommeropera Festival“. Er wirkte als Dramaturg
am Aalborg Theater. 1995 und 1999 war er Mitglied
des „Danish Music Council“. Holten arbeitete
als Assistent von David Pountry. John Cox, Robert
Chevara und Harry Kupfer. Er
unterrichtet an der Nationalen Theater Akademy, der Akademie
der Königlich Dänischen Oper und an
der Dänischen Designer Schule. Heute ist er Intendant
der Königlich Dänischen Oper Kopenhagen.
Stephan Mösch, Chefredaktor
Opernwelt
Stephan Mösch studierte
Musik- und Literaturwissenschaft an der TU Berlin, Gesangsstudium
in Berlin und Stuttgart. Preisträger beim Domgraf-Fassbaender-Wettbewerb
und beim Deutschen Musikwettbewerb. Ab 1990 Sendungen
für
Radioanstalten der ARD; seit 1994 Redakteur bei der "Opernwelt" und
Autor im Feuilleton der FAZ; Promotion mit vorliegender
Arbeit. Heute ist er Chefredakteur von Opernwelt.
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